Das neue Album:
„If Roses Are Bleeding“
Präzise und Schmerzvoll schieben sich die Rhytmen durch die Gitarrenwände, um im Moment darauf die subtilen Melodiezitate unter sich zu begraben und das schnaubende, stampfende, fauchende Groovemonster vor sich herzutreiben.
Pain Inc. sind verwurzelt Hardcore/Metal – Proggressiv, denn der Charme liegt nicht in gefertigten Mustern, sondern in der konsequenten Entwicklung der Themen und den Bruch mit Klischees. So folgen Refrains, die schon fast zum mitsingen anregen, Moshparts, hinter denen sich Melodiefragmente verstecken, Drum & Bass Beats und Psychodelische Parts werden von HipHop Splittern abgelöst um dann im finalen Kraftakt doch pulverisiert zu werden.
Pain Inc. haben es auf ihrem nunmehr dritten Album geschafft, sich selbst neu zu erfinden und die Essenz zu konzentrieren: Die organische Härte, der mächtige Groove und die freigesetzte Aggression sind das Fundament, auf das man neue Ideen und Einflüsse aufbaut, so als hätten sie immer schon dazugehört.
Sich Selbst von einer anderen Seite zu betrachten war das Ziel, für das man neue, lange Pfade oft weit über das erhoffte Ziel gegangen ist, um den Weg zu finden, der zu weitern Gipfeln führt.
Hörprobe-THE HOUSE OF PAIN INC Release Termin am 11.Mai 08 M-Core Festival


Wie, Underground?" - Diese Frage stellt man sich bei manchen Bands immer wieder. So auch bei Pain Incs 7 Track Hardcore Inferno. Nach einem eher ruhigen Intro kommt gleich mit Acceptance das erste Schmuckstück - groovig, schmetternd - eben voll auf die Fresse! Mit diesem Song haben sich Pain Inc auch den Zugang in die Staaten erspielt. "Acceptance" ist nämlich seit neustem auf dem amerikanischen Hardcoresampler BASE CAMP ONE vertreten. Und das als einzigste europäische Band!
Doch auch die anderen Songs verdienen es, die Gehörmuschel ordentlich durchzurütteln. Besonderen Gefallen habe ich auch an "Well" gefunden, wo dem Bass eine außerordentliche Rolle zugeschrieben ist. Die vollen und kaum kratzenden , nicht allzu selten an Hatebreed erinnernden Stimmen der beiden(!) Sänger passen dazu wie die Faust aufs Auge. Das Artwork ist recht schlicht gehalten, an manchen Stellen fast ein wenig leer. Jedoch für eine selbstproduzierte Scheibe ganz ordentlich.
Doch was auf das Innere der Platte gepresst wurde, ist das Anhören allemal wert, was mann auf jeden Fall tun sollte, den: Die komplette CD findet ihr in der MP3-Sektion zum download bereit. ----Moshock (e-Zine Deutschland) www.moshock.de
