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PAIN INC
Titel: Morphium
Format: MCD
In einer stählernen Hochdruckkammer
treffen die besten HC-Mixturen zusammen, um Österreichs PAIN INC entstehen
zu lassen. Das 7-Song Debüt überzeugt in Sachen newschool SlowmotionCore
auf ganzer Ebene und ich bin mir daher sicher, daß die Jungs live jeden
Moshpit zum Kochen bringen. 21 Minuten Spielzeit zum Ancheck-Preis. Tip!
Cselley-Mühle Programm
Pain Inc. gelten als eine
der härtesten Bands im Lande. Verantwortlich dafür sind in erster
Linie die brutalen Rhythmusfragmente, die aber nicht auf Kosten von Groove
und Flow der Musik gehen. Durchdachte Drumparts und auch der Einsatz von diversen
Effekten geben den Songs das
gewisse Etwas.
Die Band aus dem Eisenstädter Raum überzeugt vor allem auch live:
Es werden keine Mühen gescheut, die Energie der Songs an die Menge weiterzugeben.
Weder Stageacting noch Technik sind mangelhaft und resultieren aus der jahrelangen
Live Erfahrung der Band (unter anderem mit Agnostic Front, Satanic
Surfers).
Pain Inc. - das ist pure Energie! Davon kann man sich bei diesem Heimspiel
der Band in der Cselley Mühle überzeugen.
CADAVERES DE TORTUGAS BOMB SQUAD SUMA PAIN INC.
01.10.2004 @ Redbox Mödling
In prächtiger Erinnerung an das Ohrschmärz von diesem Jahr begab sich das Earshot-Expeditionsteam abermals in die Redbox in Mödling, um dem zweitägigen „VohrLaut“ am Freitag beizuwohnen. Dieses Mal sollte es aber Musik der etwas härteren Richtung zu lauschen geben. Die Bands versprachen so einiges, manche wurden dem gerecht, manche weniger.
Den Anfang machten PAIN INC. Eine Band, die unter die Kategorie des Metalcores fällt – sehr en vogue zurzeit. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um den technisch frickeligen Ableger diese Genres, sondern eher um den groovigen, ganz salopp verweise ich mal auf Ähnlichkeiten mit HATEBREED. Die Performance war sehenswert, die Songs waren gut. Bei zwei Titeln zur Mitte des Gigs vermochten mir die Herrschaften sogar ein breites Grinsen der Anerkennung auf die Lippen zu zaubern. Zwar schlug sich das eingegipste Bein des einen Sängers (es waren ja insgesamt zwei Schreihälse) negativ auf die Performance und den Drive allgemein nieder, und nebenbei bemerkt täte dem Ganzen ein wenig mehr Kontrast zwischen den beiden Stimmen sehr gut, aber summa summarum war das ein guter Auftritt einer tollen Band.
cd review STORMBRINGER
Mit einem professionell gestalteten Booklet und einem interessanten Cover präsentieren PAIN Inc aus dem Burgenland ihr nun drittes Album. Das fängt ja schon mal gut an und erfreut den Rezesenten, welcher sich hier gleich mal für die lange Wartezeit bis zur Erstellung des Reviews entschuldigen möchte. Mea maxima culpa.
Nach einem kurzen Intro legen die vier Jungs auch gleich voll los, und so wie beim Optischen gehts beim Akkustischen professionell zur Sache. Als erstes fällt sofort der klare Sound auf, welcher ordentlich durch die Boxen (b.z.w. in meinem Fall Kopfhörer) presst. Stilistisch kann man PAIN Inc durchau dem Metalcore zuordnen, was ich, nicht negativ gemeint, auch mache. (nach dem Hype wurde "Metalcore" ja eher zum Schimpfwort)
"Ignorence/Tolerance", der Opener, erinnert mich ein wenig an alte EVERGREEN TERRACE und bietet bietet alles, was der geneigte Core-Hörer mag. Von treibenden und moshenden Parts bis hin zum Melodischen (inkl. dezentem cleanen Gesang) ist hier alles vertreten. Sollte auch ein guter Opener für Konzerte sein!
Auch der folgende Titeltrack dürfte live ziemlich abgehen. Im flotten Gang gehalten, mit agressivem Gesang (ein paar Gangshouts würden noch passen, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf) gepaart geht auch hier die Party ab. Wieder EVERGREEN TERRACE und auch ATREYU dürften bei "As Time Goes By" Pate gestanden haben, so finden sich beim Refrain einige Parallellen zu diesen Bands. (und ich meine damit nicht, dass hier einfach geklaut wurde) Der Song ist weitaus melodischer, hat mehr "Gitarrengefrickel" (und der Mann am Sechssaiter versteht sein Handwerk!) und cleanen Gesang (diesmal nicht so dezent) beim erwähnten Refrain. Gelungen!
Und so wechseln sich auf diesem Album munter flott galoppierende Teile mit melodischen Spielereien ab, nur um kurz darauf einen Abstecher ins stampfende "Aufs Maul"-Gefilde zu machen.
Die erste Hälfte des Albums gefällt mir eine Spur besser als die zweite, aber einen richtigen Hänger gibt es auf "If Roses Are Bleeding" zum Glück nicht. PAIN Inc haben das Rad nicht neu erfunden, machen ihre Sache aber sehr gut. Ich hoffe ich kann die Herrschaften mal live sehen, werde sie bis dahin aber sicher mal öfters im Escape auflegen.
Check em out!
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Punisher (29. Mai 2008)
Eins ist klar: Man trifft immer wieder auf Überraschungen. Bestes Beispiel sind Pain Inc., die ihre Songs mit einer kompromisslosen Härte einprügeln, das einem Hören und sehen vergeht, wobei sie es irgendwie noch schaffen, den nötigen Groove mit einzubringen
Mit ihrem Debüt „My Blood Your Life“, das 1997 seinen Weg an die Oberfläche fand, und ihrem aktuellsten Album „Morphium“ haben Pain Inc 2 außerordentliche Scheiben an den Tag gebracht. Zum hören gibt es sie auch auf dem Sampler des „Slam-zine“, auf demsie mit ihrem Song „Acceptance“ vertreten sind.
Pain Inc sind noch Labellos, doch macht ihnen das keine Probleme, was man an der der sauberen Qualität ihrer zwei Platten sieht. Doch könnte ich mir vorstellen ,dass das eine oder andere Label Gefallen an ihnen finden könnte
(Moshock – Zine aus Deutschland)
Dienstag, September 30, 2008
review earshot Jawohl, so muss das sein. Moderner, frischer Hardcore mit komplexen Strukturen, einem Haufen Ideen und einem Sänger mit einem schön fiesen Organ. Lediglich der Schlagzeugsound ist etwas dumpf, ansonsten ist die Produktion aber durchaus in Ordnung.
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bvz bericht
Pain Inc. / Das laute Quartet aus dem Bezirk Eisenstadt meldet sich mit neuer CD zurück
Hart aber herzlich
St. Margarethen / Unermüdlich, seit mehr als zwölf Jahren, verteilen sie "Hardcore-Watschen", die man sich gerne gefallen lässt - und ihr Name gilt nicht zuletzt schon als Prädikat: Pain Inc. sind immer noch da.
Und dass das gut so ist, beweisen sie mit ihrem aktuellen (nunmehr dritten) Album "If Roses are bleeding". Da treiben die Burschen (mit Homebase St. Margarethen) ihr "schnaubendes, stampfendes, fauchendes Groovmonster" weiter vor sich her und auf zu neuen Höhen: Zu den wütenden Vocals und eingängigen Melodien gesellen sich nette Reminiszenzen - gleichsam an artverwandte wie auch an ganz andere Stile.
Wie immer: Vollgas-live und mit eigenem Label
Erschienen ist das Werk bei "Broken Nose Records". Und dahinter verbirgt sich wiederum Pain Inc. selbst. Das jüngste Kind der Rocker mit Herz ist das eigene Label, an dem man in Zukunft verstärkt arbeiten möchte. So nebenbei wird natürlich ordenlich live gespielt. Das nächste Mal erleben kann man die geballte Pain Inc.-Power am 28. Juni beim Kirschencocktail in Donnerskirchen.
PAIN INC. - ZWÖLF JAHRE HARDCORE
Im Jahr 1997 erschien unter dem Titel "My Blood, your Life" das Debutalbum der damals noch fünfköpfigen Band. Nach dem Zweiten Album ("Morphium") und einigen personellen Umstellungen gibt..s nun die neue CD mit dem klingenden Namen "If Roses are bleeding "
powermetal.de review
Nicht ganz einfach machen es die Burgländer von PAIN INC. ihrer Zuhörerschaft. Da die Truppe bislang eindeutig dem Hardcore-Lager zuzuordnen gewesen ist, hatte ich auch weiterhin eindeutig positionierte Klänge erwartet.
Doch das Quartett scheint den Metal in massiver Form für sich entdeckt zu haben und kredenzt uns auf "If Roses Are Bleeding", das vom Albumtitel und Cover her zunächst eher an "Emo" denken lässt, eine ungestüme und eigenbrötlerische Variante irgendwo in der Grauzone aus Metal, Hardcore und Metalcore. Genau darin sehe ich zwar die Einzigartigkeit, aber auch das Problem von PAIN INC., denn dieses Album ist an sich weder Fisch, noch Fleisch, dennoch aber keineswegs schwach. Für die Puristen unter den Metallern werden PAIN INC. wohl auch weiterhin zu wenig an gelungenen Riffs in petto haben, die Hardcore-Hardcore-Fraktion dagegen wird sich womöglich an der mangelnden Boller-Kompatibilität stoßen. Themenverfehlung also? Keinesfalls!
Auch wenn es sicherlich einfach wäre, die Jungs kurz und bündig in die Metalcore-Schublade zu stecken, was zumindest für einige Tracks, wie den losgehenden Opener 'Ignorance / Tolerance' oder 'Sleepless' auch zutreffen würde, geht die musikalische Melange auf diesem Album über das Korsett dieser Richtung hinaus und man muss den Burschen zu ihrer mutigen Entscheidung, quasi aus jeder der genannten stilistischen Formen ihre Anleihen zu beziehen und daraus nicht nur etwas Eigenständiges, sondern obendrein auch noch etwas Effizientes erschaffen zu haben, gratulieren.
Den Jungs ist es nämlich geglückt, mit "If Roses Are Bleeding" den Brückenschlag zwischen den Extremata Hardcore und Metal so zu gestalten, dass sich davon wohl - mit Ausnahme der Ultra-Puristen-Abteilung - jeder Freund von heftigen Klängen angesprochen fühlen wird. Mir persönlich gefällt an dieser Melange aus Eingängigkeit und Aggression vor allem die immense Wucht, die hier zu spüren ist und die live bestimmt mächtig für fliegende Körper sorgen wird. Zudem haben sich Melodien eingeschlichen, die den Songs das gewisse Etwas verleihen, um nicht mehr ganz so einfach wieder aus dem Gedächtnis zu verschwinden.
Darauf lässt es sich für PAIN INC. aufbauen, und wenn beim nächsten Versuch auch noch potentielle Hits am Start sind, darf man getrost auch mit überregionalen Erfolgen spekulieren.
Anspieltipps: Ignorance / Tolerance, As Times Goes By, Sleepless
CD review slam
Nach den ersten 2 Outputs „my blood your live" (1997) und „Morphium" (2001) könnte man meinen, die österreichischen Hardcore-Metaller Pain Inc hätten mit „if roses are bleeding" den Emo für sich entdeckt. Der Titel täuscht, so auch das Albumartwork. Marmorweiße Rosen mit blutenden Tränen ähneln verdächtig weinenden Marienstatuen, rund um die schon zahlreiche Verschwörungstheorien gesponnen wurden. Und wenn der Sound dann auch noch an AS I LAY DYING erinnert, ist Mann ganz schnell im Chriscore-Genre gefangen. Boom! Die Hookline des Songs „as time goes by" reißt die Bande weg von STILL REMAINS, UNDEROATH und Konsorten und führt sie hin zu BULLET FOR MY VALENTINE: „and you can reach all things if you want" folgt dem gleichen Notenschema wie die Line „so whats wrong tough guy why the tears" vom BFMV.Titel „disapear". Dreckiger und unmelodischer sind pain inc ohne Zweifel. Deshalb bleiben wir lieber beim AILD-Vergleich, der ihnen weitaus besser steht, obwohl der eine oder andere melodische Part manch ein Stück noch interessant machen und Emo Lyrics wie „and i can..t stand my bloody face in front of the mirror / I hate myself" besser kleiden würde.
Rockcity (E-Zine)
Na Bumm! Mr. Piet schickt mir einen link mit dem lapidaren Kommentar: "hurch da des mal an". Die Website von PAIN INC. ist g´schmackig hergerichtet, macht neugierig. Schau ma also ein Sprüngerl in den Downloadbereich und hör´ ma sich ein Sample an, "Acceptance". Und kurz darauf rieselt der Putz von den Wänden, so gasen die Mannen an. Energie pur, entfesselt aus den Lautsprechern geprügelt, an selig´ Steve Albini und Big Black erinnernd. Das ist die Musik, die amokfahrende Bulldozerlenker hören, während sie mit full power gartenzwergbesiedelte Rosengarten-Suburbs für die nächsten tausend Jahre in unbewohnbare Wüste verwandeln. "Common Day", das zweite feine Sample holpert sich in unplugged- Manier mit emotionslosem Gesang in eine zähe, sich immer mehr verdichtende Lavamasse aus Brutalo-Voice und distorted Stromgitarren. Leiwand! Nebenbei: Ein MUSTGO auf der PAIN INC. page sind die unglaublich grindigen short movies aus der Cselley-Mühle. Aus dem Haus Cselley-Mühle stammt auch der vorliegende Tonträger "Morphium" aus dem Jahre Y2K2. Der 46 Sekunden-appetizer "X" stimmt als eine Art amuse gueule für Kettensägen-massaker-Fans auf das schon erwähnte "Acceptance" ein. Das schon erwähnte Common Day heißt nun "My Day" und pickt nachwievor wie zentnerschwere Asphaltklumpen an den gestiefelten Ohren. "Well", "Wake Up" und "Comeback" graben sich rasant durch die Gehörgänge und hämmern wuchtig an die Wände des Zentralen Nervensystems. Gut so! "Just A Thought", die letzte Nummer, schrammt knapp an Motörheads "Iron Fist" vorbei. Also alles in allem eine gelungene Sache. Nur noch eines: diese Herrschaften, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen brauchen, kommen aus dem Osten des Ösi-Landes, nämlich aus Eisenstadt. Eisenstadt im Burgenland, wo früher Joe Haydn, fest unter der Knute derer von Eszterházy, den Höhepunkt der Klassik herbeikomponierte. Ein fertiles Pflaster also für gewichtige Klangkünstler. "Morphium" von PAIN INC. der Tipp des Monats. Reinhören! In diesem Sinne, Euer Lord.
review metal.de
PAIN INC. sind Kekse mit Cremefüllung. Dieses Gebäck kann sich nämlich auch nicht entscheiden. Bin ich jetzt ein reiner Keks, bin ich lieber ein Cremetörtchen? Bin ich bissfest oder doch eher für die Kukident-Abteilung?
Für den Sommer eigentlich ungeeignet, erfreut sich der gemeine Cremefüllungskeks doch allseits großer Beliebtheit. Und das, obwohl er zwischen zwei Welten pendelt – oder sagen wir, zwischen zwei Welten abgebissen wird. So auch "If Roses Are Bleeding". Oben kommt die erste Keksschicht aus (Thrash) Metal, der dann der cremige Aufstrich aus Metalcore folgt, welcher naturgemäß die Schaumschlägerei nicht vermeiden kann und als Abschluss dann der zweite Keks aus Hardcore. Frage ist: Krümelt es oder kleckert es? Antwort lautet: Beides! Die Scheibe ist dennoch zum Verzehr im Auto zu empfehlen. Denn: Die Cremefüllung ist nicht allzu dick aufgetragen, so dass der Keks die dominante Rolle übernimmt. Das liegt vor allem an den harschen Riffs, welche eher dem Neo- Thrash-Genre entliehen sind und den HC-Wurzeln, welche den Bodenkeks bilden.
Dass die Cremefüllung aus den typischen Metalcore-Versatzstücken zusammengerührt wurde und über weite Strecken eher unaufgeregt und wenig originell daherkommt, ist aufgrund der begrüßenswerten Tatsache, dass die durchaus eigenständig zu nennende Mischung aus den drei miteinander hochkompatiblen Metal-Stilrichtungen in ihrer Gesamtheit betrachtet doch bestens funktioniert und größtenteils überzeugend ausgefallen ist, recht wenig belastend für den geneigten Hörer, welcher jedoch eine gewisse Sympathie für "moderneren" Metal mitbringen sollte.
Ist diese vorhanden, tun melodiöse und höchst einprägsame Chöre (muss man i.d.Z. von Cören sprechen?) und die ansprechende Produktion ihr Übriges, um eine gewisse Nachhaltigkeit zu erzeugen. Besser als das Gros der aktuellen Metalcore oder sagen wir lieber HC-Metal-Kapellen sind PAIN INC. allemal. Ab und an fehlt vielleicht etwas der Punch, sprich der Drive, die Wucht, das Harte, anders gesagt, man müsste schon ein paar mal mehr auf die Kacke hauen!
Verstörend ist eigentlich nur das EMO-Cover! Gleichsam wie die Prinzenrollen-Verpackung, auf der neuerdings ein Spandex-Ungeheuer den Verdacht nahe legt, die Kekse würden für den CSD produziert, hält es gottlob NICHT, was es zu versprechen droht.
Weitermachen! Das nächste Mal erwarte ich allerdings einen Vollkornkeks. Der darf dann aber ruhig in Milch gedippt werden.